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5 Tipps für „geschmackvolles“ Marketing in der Gastronomie

5 Tipps für „geschmackvolles“ Marketing in der Gastronomie - Restaurant.Info
ADOBE.STOCK / RIDO

Deutlich über 3.000 Gastronomiebetriebe gibt es in Salzburg. Um aus dieser großen Konkurrenz herauszustechen, ist ein professionelles Marketing unverzichtbar. Hier folgen daher die besten Tipps für „geschmackvolles“ Online- sowie Offline-Marketing.

Alleine 718 verschiedene Restaurants machten sich bereits im Jahr 2016 in Salzburg gegenseitig Konkurrenz, wie sich einer Studie entnehmen lässt. Hinzu kommen rund 555 Buffets aller Art, 457 Bars und viele weitere Gastronomiebetriebe. Auch wenn sich die Zahlen seither vielleicht geringfügig verändert haben, bedeutet das: Die Konkurrenz für entsprechende Restaurants, Bars & Co in Salzburg ist groß. Umso wichtiger ist es, für die Gäste sichtbar zu sein und ihre Aufmerksamkeit zu generieren, damit sie sich für das eigene Angebot entscheiden und eben nicht für jenes der Konkurrenz. Das Marketing ist hierbei ein wichtiges Stichwort. Es kann über verschiedene Online- sowie Offline-Kanäle stattfinden und ist heutzutage ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor für jeden Gastronomiebetrieb. Die gute Nachricht lautet aber: Wirkungsvolles Marketing muss weder kompliziert noch teuer sein. Schon folgende simple Tipps für ein sprichwörtlich „geschmackvolles“ Marketing können mit wenig Aufwand eine große Wirkung erzielen:

Tipp 1: Offline „eine gute Figur“ machen

Die Bedeutung von Offline-Marketing wird von vielen Gastronomiebetrieben heutzutage unterschätzt. Dabei ist diese klassische Form der Werbung nach wie vor eine wichtige Grundlage, damit alle Online-Maßnahmen überhaupt fruchten können. Erst einmal ist es also wichtig, die Gäste und Tester bei einem Besuch rundum zu überzeugen, wobei neben der Qualität von Speisen, Service & Co auch gezielte Offline-Marketing-Maßnahmen zählen. Ein wichtiger Punkt ist beispielsweise der Inhalt sowie die Gestaltung der Speisekarte. Denn wenn diese professionell optimiert wird, kann dadurch eine direkte Umsatzsteigerung beobachtet werden. Aber auch altbewährte Klassiker im Offline-Marketing der Gastronomie wie eine „Happy Hour“ oder Events gehören nach wie vor zu den wichtigsten Maßnahmen für (noch) mehr Erfolg.

Tipp 2: Bewertungen aktiv fördern

Zugegeben: Die meisten der Offline-Marketing-Maßnahmen können erst wirken, wenn die Gäste bereits da waren. Doch dann fördern sie nicht nur die Kundenbindung, sondern tragen indirekt auch zur Neukundengewinnung bei – und zwar über Bewertungen. Denn das Empfehlungsmarketing ist einerseits eine der günstigen Arten, um Werbung zu machen, andererseits aber auch eine der wirkungsvollsten. Sinnvoll ist es daher, Online-Bewertungen oder persönliche Weiterempfehlungen aktiv zu fördern, zum Beispiel durch Rabattaktionen. Dadurch übernehmen sozusagen die zufriedenen Kunden selbst das Marketing und beide Seiten können davon nur profitieren: eine Win-Win-Situation!

Tipp 3: Social Media richtig nutzen

Soziale Netzwerke sind ein großes Thema, das gilt mittlerweile auch für das Marketing in der Gastronomie. Jedes Restaurant, jeder Imbiss & Co sollte daher auf den wichtigsten Social Media Plattformen präsent sein. Es gilt, dort die wichtigsten Informationen wie die Öffnungszeiten oder die Speisekarte zu hinterlegen. Vor allem aber ist es wichtig, darüber Marketing zu betreiben. Wie? Aktiv sein, lautet die Devise, indem täglich rund ein bis zwei Postings erscheinen, bestenfalls in Form von Fotos oder Videos, denn diese generieren am meisten Aufmerksamkeit. Hier können beispielsweise Aktionen wie die „Happy Hour“ beworben werden, aber auch Gewinnspiele oder andere direkte Interaktionen mit den „Followern“ sind stets eine gute Idee. Je viraler, desto besser – so könnte die Grundregel des Social Media Marketings zusammengefasst werden. Als besonders erfolgversprechend präsentiert sich dabei das sogenannte „Guerilla Marketing“.

Tipp 4: Lokale Suchmaschinenoptimierung

SEO, so lautet ein weiteres Stichwort, sprich die Suchmaschinenoptimierung. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass der Gastronomiebetrieb bereits über eine professionelle Webseite verfügt. Anschließend gilt es, diese – am besten mit der Hilfe eines erfahrenen SEO-Experten – für die Suchmaschinen auf Vordermann zu bringen. Vieles passiert dabei hinter den Kulissen, aber auch ein eigener Blog für das Content Marketing oder eine gezielte Platzierung lokaler Stichworte sind sinnvolle Maßnahmen. Ziel ist also eine möglichst hohe Platzierung in den Suchergebnissen von Google & Co, wenn potenzielle Kunden nach gewissen Stichworten suchen. Hierbei ist es jedoch wichtig, die richtigen „Keywords“ auszusuchen, um kein unnötiges Geld zu verschwenden. Gerade in der Gastronomie bietet sich eine lokale Ausrichtung an – denn wer nicht gezielt nach Restaurants, Bars, o. ä. in Salzburg sucht, wird vermutlich auch kein konkretes Besuchsinteresse haben. Lohnenswert sind daher meistens Keywords wie „Chinesisches Restaurant Salzburg“ oder „Döner Salzburg“.

Tipp 5: Zielgruppe direkt ansprechen

Zuletzt noch der Hinweis: Es sind nicht immer die Kunden, welche die Initiative ergreifen und den Gastronomiebetrieb „finden“ müssen. Stattdessen kann dieser umgekehrt auch seine Zielgruppe finden und aktiv ansprechen – sei es online oder offline. Wer beispielsweise einen Mittagstisch anbietet, kann gezielt auf Unternehmen in der Umgebung zugehen und mit Aktionen für dieses Angebot werben. Eine Bar, die junge Leute anziehen möchte, kann mit kreativen Kundenstoppern offline die Aufmerksamkeit auf sich ziehen…und zusätzlich online viral gehen, wie einige Erfolgsgeschichten in der Vergangenheit bereits bewiesen haben. Und diese sind nur zwei Ideen von vielen…

Heutzutage gibt es also zahlreiche kostengünstige Möglichkeiten, um sein Marketing auf das nächste Level zu heben und somit die Umsätze als Restaurant, Bar oder anderer Gastronomiebetrieb anzukurbeln. Hauptsache, es wird nicht einfach Däumchen drehend darauf gewartet, dass die Gäste von selbst durch die Tür spazieren. Mit ein bisschen Kreativität und Mut zum Ausprobieren können hingegen große Erfolge erzielt werden und die Konkurrenz hat das Nachsehen. 

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